RESG WALSUM

Abteilung Rollhockey

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Im Jahre 1937 war Walsum am Rhein eine Gemeinde, die in einigen Bereichen noch ländlichen Charakter besaß. Zwar gab es damals schon die Schachtanlage in Vierlinden und Wehofen, die Rheinwerft, die Brennerei Claus und Dickmanns Mühle sowie eine Ziegelei, aber auch noch einige Bauern, die das Land bestellten. Es gab auch etliche Sportvereine in denen aber überwiegend Fussball und Handball gespielt oder geturnt wurde. Den Anstoß dazu, auch einen Rollsport-Verein zu gründen, gab der damalige Sportlehrer Moske. Als dieser 1936 mit einigen Sportlern eine Olympia-Werbeschau in Dortmund besuchte und einige Rollhockey Spiele miterlebte, reifte wohl der kühne Entschluss. So ging man zunächst daran, in Walsum eine Rollschuhbahn zu bauen. Erst danach kam es zur Gründung der Roll-, Eis- und Sportgemeinschaft kurz RESG Walsum genannt. Die “Geburt” der RESG Walsum wurde von einem halben Dutzend tatenfreudiger Männer am Abend des 28. Mai 1937 vollzogen. Die Wahl des 1. Vorsitzenden fiel auf Heinrich Lertges. Bereits 1949, also 12 Jahre nach Gründung des Vereins konnte man die erste Deutsche Meisterschaft im Rollhockey gewinnen!

NEWS

DRIV Pokal Viertelfinals

Beide RESG-Teams erreichen das Halbfinale Gegen Düsseldorf hatten die Damen erneut keine Probleme, die Männer spielten souverän gegen Recklinghausen Die Zuschauer in der Halle Beckersloh freuten sich, dass beide Mannschaften ihre Tickets für das Halbfinale gebucht haben. Die Damen zeigten eine erneut eindrucksvolle Leistung und schlugen Düsseldorf mit 9:2. Die Männer setzten sich ohne große Probleme gegen Recklinghausen mit 5:2 durch.

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DRIV Pokal Viertelfinals

RESG Walsum Damen – TuS Düsseldorf Nord Damen (3:1) 9:2

RESG Walsum Herren – RHC Recklinghausen Herren (3:1) 5:2

Das Damen-Team von Düsseldorfs Trainer Alex Leon war dieses Mal gewarnt, vor der Walsumer Offensiv-Stärke. Nach der 6:1-Niederlage vor zwei Wochen, setzte es aber wieder eine deutliche Schlappe. RESG-Trainerin Silvia Romero war wieder zufrieden, hat aber wieder Verbesserungspotential gesehen: „In diesem Spiel haben wir mehr Fehler gemacht als sonst. Wir sind in der ersten Halbzeit gut gestartet, haben dann aber nachgelassen. Wir müssen noch ein wenig an unserer Physis arbeiten.“ Romero sieht in Ihrem Team also noch Luft nach oben, der fünfte Sieg hintereinander sorgte für den erstmaligen Einzug ins DRIV-Pokal Halbfinale. Lisa Dobbratz eröffnete das Torfestival in der sechsten und achten Minute und erhöhte schnell auf 2:0. Romero traf in der elften zum 3:0, den Anschluss für Düsseldorf erzielte Franziska Dloughy zum 3:1 vor der Halbzeit (21.). Nach dem Pausentee traf Romero zum 4:1, Celina Baltes brachte den TuS nochmal auf 4:2 heran und ließ die Gäste von einer Aufholjagd nochmal träumen. Daraus wurde aber nichts, die Damen zogen jetzt das Tempo an und bis zur 45. Minuten trafen Dobbratz (33.), Romero (38.), Anna Kaub (41., 42.) und Lisa Dobbratz (45.) zum Endergebnis von 9:2. Die Walsumer kombinierten sich wieder in einen Rausch und verzückten die Walsumer Fans. Im Halbfinale wartet die IGR Remscheid, gespielt wird am Samstag, 30. März in der Sporthalle Beckersloh. Mit einem Heimsieg könnten die Damen also ins Finale einziehen. Romero freut sich mit ihrem Team auf das Halbfinale: „Ich bin mir sicher, dass wir noch mehr können. Wir werden weiter an uns arbeiten und uns gut auf die kommenden Spiele vorbereiten. Auf das Ergebnis bin ich stolz, wir können allerdings noch mehr.“ Die Damen haben also noch Luft nach oben. Torwart Luciana Freitas zeigte gegen Düsseldorf auch wieder ihre Stärke und parierte zahlreiche Angriffe. Die aus Darmstadt kommende Torfrau ist ein sicherer Posten im Walsumer Team. Diese Leistungen blieben nicht unbemerkt. Freitas steht auf der Nominierungsliste für die brasilianische Damen-Nationalmannschaft, um bei den World Roller Games 2019 in Barcelona teilzunehmen. Bei Walsums Damen könnte also demnächst ein Nationaltorwart zwischen den Pfosten sitzen. Die Männer durften sich am Ende auch freuen, Ligakonkurrent RHC Recklinghausen wurde mit einer 5:2-Niederlage wieder nach Hause geschickt. Trainer Nusch konnte dieses Mal mit der Leistung seiner Spieler zufrieden sein: „Unser Plan war es: Vollgas bis zur letzten Minute zu geben. Das klappte auch ganz gut. Mit drei Kontertoren und einem verwandelten Penalty von Vila ging der Plan auch auf.“ Den Roten Teufel gelang dabei ein Blitzstart. Schon nach zwei Minuten traf Miguel Vila aus der Distanz zum 1:0. Ein erfolgreich abgeschlossener Doppelpass von Sebastian Haas auf Xavier Berruezo sicherte der RESG in der sechsten Minute das 2:0. Vila spielte in der zwölften Minute RHC-Keeper Dennis Jakubiak schwindelig und legte im richtigen Moment auf Stan Holtzer auf, der ohne Probleme zum 3:0 traf. In der 13. Minute hätte Christopher Berg noch erhöhen können. Recklinghausens Spieler Mario Martins musste wegen eines Fouls mit „blau“ vom Feld. Berg nutze den fälligen Penalty aber nicht. Stattdessen konnte der RHC durch Marlon Angenendt auf 3:1 verkürzen (22.). Angenendt hatte in der Jugend die Schuhe für die RESG geschnürt und spielt schon seit Jahren bei den Vestern. An alter Wirkungsstätte zu treffen, bereitete ihm ein besonderes Vergnügen. Nach der Halbzeit erhöhte Xavier Berruezo auf 4:1 (30.). Nach einer blauen Karte an Berg, bekam RHC-Spieler Philipp Wagner die Chance nochmal zu verkürzen. Tobias Wahlen ließ sich aber nicht überwinden und parierte souverän. Wahlen feierte nach langer Verletzung sein Comeback im RESG-Kasten. Trainer Nusch freute sich darüber, dass er sich auf seinen Kapitän verlassen konnte: „Tobi war hinten wieder sehr sicher. Er hat in der Woche vor dem Spiel erst wieder das Training aufgenommen. Tobi war auf den Punkt wieder konzentriert und zeigte seine Klasse.“ Miguel Vila traf in der 44. Minute noch vom Penalty Punkt, nachdem Mario Martins wieder mit einer blauen Karte vom Parkett musste. In der 46. Minute konnte Niklas Nohlen für den RHC auf 5:2 verkürzen, der Rekordmeister spielte im Anschluss die Zeit runter und machte den Doppelsieg für beide RESG – Mannschaften perfekt. Trainer Nusch freute sich über das Weiterkommen und den Auftritt seiner Mannschaft: „Wir wollten ins Halbfinale und wir wollten zu den K.O.-Spielen Leistungsmäßig da sein. Beides haben wir geschafft. Dem Gegner haben wir keine Chance gelassen und jetzt gehen wir motiviert in die kommenden Aufgaben.“ Wie bei den Damen ist der nächste Gegner im DRIV-Pokal die IGR Remscheid. Die Herren müssen aber nach Remscheid, eine schwierige aber nicht unmögliche Aufgabe. Mit einem Sieg wäre das Finale erreicht und zumindest ein Saisonziel, in einem Finale dabei zu sein. In der Liga erwartet die Mannschaft von Trainer Nusch jetzt schwierige Aufgaben. Am Samstag, 23. Februar kommt der Tabellenführer aus Herringen nach Walsum. Anstoß ist dieses Mal schon um 15.30 Uhr. Am Sonntag geht es nach Darmstadt, deswegen wurde der Anstoß vorgelegt, damit ein größeres Zeitfenster zwischen diesen beiden Begegnungen ist. Das Heimspiel gegen den Meister wird eine Standortbestimmung für die Roten Teufel werden.

Doppelspieltag RESG Walsum vs. SC Bison Calenberg

Doppelsiege für beide RESG Teams in Calenberg Die Damen setzten sich überraschend durch, die Männer erfüllten ihre Pflicht Mit diesem Ergebnis haben die wenigsten Rollhockey-Fans gerechnet, Die Damen der RESG Walsum konnten sich nach Verlängerung beim Favoriten aus Calenberg durchsetzen. Bei den Männern war sicherlich vom Ergebnis her mehr drin gewesen, am Ende waren aber alle froh, die drei Punkte im Sack zu haben.

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RESG Walsum vs. SC Bison Calenberg

SC Bison Calenberg Damen – RESG Walsum Damen (1:3) 6:6; 7:12 nach Verlängerung

SC Bison Calenberg Herren – RESG Walsum Herren (0:1) 1:3

Ein wahres Schützenfest lieferten wieder die RESG-Damen ab. Nach regulärer Spielzeit stand es 6:6, in der Verlängerung drehte das Team von Silvia Romero aber nochmal auf und traf in den zweimal fünf Minuten noch sechsmal. Damit hatte wirklich niemand gerechnet und die Damen holten sich ihren vierten Sieg in Serie. Trainerin Romero konnte es am Ende gar nicht fassen: „Mein Team hat hier wieder eine unglaubliche Leistung abgerufen. In der Verlängerung waren wir auf dem Punkt konzentriert und haben unsere Möglichkeiten konsequent genutzt. Die zwei späten Gegentore ärgern uns zwar, aber ich bin sehr zufrieden.“ Zwei Tore von Romero (8., 21.) und eins von Anna Kaub (12.) sorgten schnell für eine 0:3 Führung. Emma Schulze traf in der 21. Minute zum 1:3 Anschlusstreffer. In der zweiten Halbzeit ging es hin und her und Dobbratz sorgte mit ihren Toren in der 36. und 41. Minute für eine 4:6 Führung. Die Gastgeber konnten sich bei Emma Schulze bedanken, die mit ihrem Doppelschlag in der 46. Minute ihr Team in die Verlängerung rettete. Da gingen die Bisons das erste Mal in diesem Spiel durch Hartje mit 7:6 in Führung. Dann gab es bei der RESG aber kein halten mehr und Anna Kaub (51.), Silvia Romero (51., 54.), Lisa Dobbratz (55.) und Frederike Kaub (56., 58.) sorgten für den klaren Sieg in der Nachspielzeit. Durch diesen Erfolg schoben sich die Damen in der Tabelle an den Bisons vorbei auf Platz drei vorbei. Die Konkurrenten aus Calenberg, Remscheid und den Moskitos aus Wuppertal haben zwei einige Spiele weniger. Trotz allem gibt der Erfolg den Damen der RESG recht. Als Newcomer gestartet und jetzt wirbelt das Team mit ihrer Spielweise die Liga durcheinander. Nächste Woche Samstag geht es im Pokal-Viertelfinale gegen Düsseldorf weiter. Es wird schon leise von Europa geträumt. Die Männer lösten ihre Aufgabe nicht unbedingt souverän, hatten mit der Spielweise der Calenberger so ihre Probleme, wie Trainer Nusch nach dem Spiel zu Protokoll gab: „Wir hatten 90 Prozent Ballbesitz. Calenberg hat mit ihrem Viererblock hinten aber sehr dicht gestanden. Natürlich war mehr drin gewesen, als nur diese drei Tore.“ Gegen clever Verteidigende Gastgeber taten sich kaum Lücken auf und der niederländische Nationaltorwart Joey van den Dungen hielt seinen Kasten lange Zeit sauber. Die Walsumer Lebensversicherung, wenn es um das Tore schießen geht, traf in der 18. Minute zum erlösenden 0:1. Christopher Berg hatte mit seinem Schuss endlich die Lücke gefunden. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Pause. Weiterhin rannten die Gäste auf das Tor der Bison an. Trainer Nusch machte es in der 34. Minute dann selber und erhöhte auf 0:2. Anstatt weiter Gas zu geben wurde es durch Leif Johannson in der 44. Minute nochmal spannend, er verkürzte auf 1:2. Mit der Schlusssirene traf erneut Berg zum 1:3. Mit Ruhm wurde sich nicht bekleckert, am Ende zählt bei Trainer Nusch weniger das Ergebnis. Die drei Punkte schoben die RESG auf den sechsten Platz, der zur Teilnahme am Europapokal Wettbewerb berechtigt. Am Samstag, 16. Februar geht es um den Einzug ins Halbfinale des DRIV-Pokals. Um 18 Uhr ist dann der RHC Recklinghausen zu Gast in der Sporthalle Beckersloh. Ein weiterkommen ist bei den Männern und Damen der RESG Walsum fest eingeplant.

Jahreshauptversammlung 2019

Die Bereichsmitgliederversammlung der RESG Walsum 1937 e.V., Abteilung Rollhockey, findet am 27.02.2019 um 20:00 Uhr im Restaurant “Walsumer Brauhaus“ Römerstraße 109 statt.




Die RESG Walsum trauert um Ihren Sportfreund

Willy Bernarding

der am 22.01.2019 im Alter von 79 Jahren verstorben ist.

Willy Bernarding war von 1990 bis 2005 insgesamt 15 Jahre Präsident der RESG Walsum und hat die Vereinsgeschichte durch sein Wirken lange Zeit mit geprägt.
In seiner Amtszeit waren die Roten Teufel außerordentlich erfolgreich und konnten drei Meistertitel und insgesamt vier Pokalsiege erringen. Nicht zuletzt durch seine Unterstützung gelang es der RESG im Jahr 2000 eine international viel beachtete Jugend-Europameisterschaft in Walsum auszurichten.
Durch sein persönliches Engagement und in langjähriger Funktion des Walsumer Bezirksbürgermeisters war Willy Bernarding stets ein wertvoller und tatkräftiger Förderer des Rollsports und der RESG.

Wir werden Ihn daher dankbar in ehrenvoller Erinnerung behalten.
Den Angehörigen möchten wir hiermit unser aufrichtiges Beileid aussprechen.




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